Vor einiger Zeit habe ich mir ein Fujitsu Q700 zugelegt, ein kleiner NAS Server fürs Heim- oder Firmennetzwerk. Auf der Suche nach QPKG-Paketen,um zusätzliche Funktionalität auf den Server zu spielen, stieß ich auf die Firma QNAP, welche genau solche Geräte anbietet. [...]
Jedenfalls hatte ich jetzt etwas Zeit und Lust weiter nachzuforschen und fand irgendwo auf dem Server ein Dokument in dem drin stand, dass es sich intern um den TS-219 mit Firmware 3.1.0 von QNAP handelt. Ich hatte sowas schon vorher geahnt, aber das aktualisieren der Firmware über die Webschnittstelle klappte nicht.
Mit der Sicherheit, um welche Version es sich handelt forschte ich nochmal etwas nach und kam auf diese Seite. Leider stimmt der Beitrag dort nicht ganz oder ich hab irgendwas falsch gemacht, jedenfalls bereitete das mir einiges an Arbeit, da die Aktualisierung mit meiner Korrektur leider nicht ging (hier gibt es einen netten Beitrag zu Linux nicht mögen (Eintrag vom 12.10.2009) ).
Zusätzlich mit diesem Blogbeitrag konnte ich die Firmware dann doch ohne Probleme auf die aktuellste des TS-219 aktualisieren. Es folgen die notwendigen Schritte:
- Aktuelle Firmware des TS-219 runterladen (zu diesem Zeitpunkt 3.2.3 Build0212)
- Runtergeladenes Archiv entpacken und die enthaltene Datei TS-219_3.2.3_Build0212.img zu TS-219.img umbenennen.
- TS-219.img nach /share/Public auf das Gerät kopieren (z.B. mit WinSCP)
- Per ssh auf das Gerät einloggen (z.B. mit Putty) und folgende Befehle ausführen:
mv /share/Public/TS-219.img /mnt/HDA_ROOT/update/TS-219.img ln -sf /mnt/HDA_ROOT/update /mnt/update /etc/init.d/update.sh /mnt/HDA_ROOT/update/TS-219.img
- Abwarten bis alles fertig ist und mit dem
reboot
Befehl neustarten.
- Nach dem Neustart (ein paar Minuten) sollte ihr einen TS-219 mit akuellster Software haben (Twonky Media 5 ^^). Ihr solltet euren Browsercache leeren, da er höchst wahrscheinlich noch die Daten der alten Firmware drin hat und ihr euch dann evtl. wundert.
Achtung: Wie bei jedem Firmwareupdate solltet ihr mindestens eure Konfiguration mittels Backup in der Weboberfläche sichern, besser noch eure gesamten Daten (wobei man das Gerät ja genau dafür hat). Bei mir blieben alle Einstellungen erhalten und das Gerät arbeitete nach dem Neustart dort weiter wo es aufgehört hat.

@ObjectFactory in PowerMock und TestNG
In dem Artikel PowerMock + TestNG = True beschreibt Johan Haleby die neue TestNG-Integration für PowerMock.
Leider vergisst er dabei zu erwähnen, dass die spezielle ObjectFactory von PowerMock auch via Annotation (statt XML) bereit gestellt werden kann. Und zwar so:
Ich habe hier ein kleines Beispiel hochgeladen. Wer es zum laufen bekommen möchte, sollte das Elternprojekt ausschecken.
Ergänzung (11.03.2010)
Leider scheint die Unterstützung für TestNG nicht allzu gut zu sein. Ich hatte bereits mehrere Fälle in denen es nicht ging und ich wieder auf JUnit zurückgreifen musste.